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Maler Gardasee

Verputzarbeiten am Gardasee

Ein guter Anstrich braucht einen gesunden Putz. Wir bessern Putzschäden aus, verputzen neue Wände und sanieren feuchtes Mauerwerk – passend zum Charakter Ihres Hauses.

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Verputzen einer Wand mit der Richtlatte

Viele Häuser am Gardasee sind aus Naturstein gemauert und mit Kalk verputzt, manche seit Generationen. Diese Putze sind weich, diffusionsoffen und vertragen keine harten Zementmörtel. Wer hier mit dem falschen Material ausbessert, sieht bald Risse, Abplatzungen oder feuchte Ränder. Wir arbeiten deshalb mit Materialien, die zum vorhandenen Mauerwerk passen.

Als Familienbetrieb mit vier Generationen Erfahrung am Veroneser Ufer haben wir viele alte Putze gesehen und gelernt, sie nachzuarbeiten. Wir übernehmen kleine Ausbesserungen ebenso wie das komplette Verputzen von Fassaden und Innenräumen. Nach dem Verputzen folgt in der Regel der Anstrich – innen als Innenanstrich, außen als Fassadenanstrich.

Was wir verputzen

  • Innen- und Außenputz

    Wir verputzen Wände innen und außen, jeweils mit dem Putz, den der Untergrund verlangt: Kalk-, Kalkzement- oder Zementputz.

  • Kalkputz

    Für historische Mauern und ökologisch gebaute Häuser setzen wir reinen Kalkputz ein. Er reguliert die Feuchtigkeit im Raum und passt optisch zu alten Häusern.

  • Sanierputz bei aufsteigender Feuchtigkeit

    Bei feuchten, salzbelasteten Wänden im Erdgeschoss entfernen wir den geschädigten Putz und tragen einen Sanierputz (intonaco deumidificante) auf. Er lagert Salze ein und lässt die Wand nach außen abtrocknen.

  • Ausbesserungen

    Löcher nach Installationen, abgeplatzte Ecken, hohl liegende Stellen: Wir bessern Putzschäden so aus, dass sie sich in die Fläche einfügen.

  • Glättputz (rasatura)

    Für glatte, ebene Wände tragen wir eine feine Glättschicht auf. So entsteht ein gleichmäßiger Untergrund für Farbe oder dekorative Techniken.

  • Neue Wände und alte Strukturen

    Neues Mauerwerk verputzen wir komplett. Bei Anbauten oder Teilflächen an alten Häusern passen wir Körnung und Oberflächenstruktur an den Bestand an.

Putz am Gardasee: Feuchte und alte Mauern

In den alten Ortskernen und bei vielen Häusern in Hanglage steigt Feuchtigkeit aus dem Boden ins Mauerwerk. Mit ihr wandern Salze nach oben, die an der Oberfläche auskristallisieren: Der Putz bröselt, die Farbe platzt ab, und es bilden sich weiße Ausblühungen. Ein normaler Anstrich hilft hier nicht, er überdeckt das Problem nur für kurze Zeit. Mehr dazu lesen Sie im Beitrag Feuchte Wände und Schimmel im Ferienhaus.

Ein Sanierputz kann das Mauerwerk deutlich entlasten, ersetzt aber keine Abdichtung. Wo Regenwasser am Sockel steht, ein Fallrohr undicht ist oder Erdreich direkt an der Wand liegt, sollte zuerst die Ursache behoben werden. Wir sagen Ihnen offen, was Putz leisten kann und wann ein anderer Fachbetrieb gefragt ist. Bei leerstehenden Ferienhäusern planen wir außerdem genug Zeit zum Austrocknen ein, bevor gestrichen wird.

So gehen wir beim Verputzen vor

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    Ursache klären

    Bevor wir verputzen, klären wir, warum der alte Putz geschädigt ist: Feuchtigkeit, Salze, Risse im Mauerwerk oder ungeeignetes Material.

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    Material wählen und Angebot

    Wir schlagen das passende Putzsystem vor und erstellen ein schriftliches Angebot. Ihre Fotos helfen uns schon vorab bei der Einschätzung.

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    Untergrund vorbereiten

    Schadhafter Putz wird abgeschlagen, Fugen werden ausgekratzt, der Untergrund wird gereinigt und vorgenässt oder vorbehandelt.

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    Verputzen

    Wir tragen den Putz in den nötigen Lagen auf und lassen jeder Lage die Zeit, die sie zum Abbinden braucht.

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    Oberfläche und Anstrich

    Zum Schluss erhält der Putz seine Oberfläche – glatt, gerieben oder bewusst unregelmäßig wie früher – und auf Wunsch den passenden Anstrich.

Häufige Fragen

Hilft ein Sanierputz gegen nasse Wände?

Ein Sanierputz hilft bei aufsteigender Feuchtigkeit und Salzen, weil er die Salze in seinen Poren einlagert und die Wand abtrocknen lässt. Die Ursache beseitigt er aber nicht. Bei stark durchfeuchtetem Mauerwerk kann zusätzlich eine Horizontalsperre oder eine Drainage nötig sein.

Warum kein Zementputz auf alten Mauern?

Zementputz ist hart und wenig diffusionsoffen. Auf weichem Natursteinmauerwerk mit Kalkmörtel staut sich dahinter Feuchtigkeit, und es entstehen Risse oder Abplatzungen. Kalkputz verhält sich ähnlich wie das alte Mauerwerk und ist deshalb meist die bessere Wahl.

Können Sie alte Putzstrukturen nachahmen?

Ja, in den meisten Fällen. Wir legen Musterflächen an und passen Körnung, Auftragstechnik und Oberfläche an, bis die Ausbesserung zum Bestand passt. Ganz unsichtbar sind Übergänge selten, nach dem Anstrich fallen sie aber kaum noch auf.

Wie lange muss neuer Putz trocknen, bevor gestrichen wird?

Das hängt von Putzart, Schichtdicke, Jahreszeit und Wetter ab. Kalkputze brauchen mehr Zeit als zementgebundene Putze. Wir streichen erst, wenn der Putz ausreichend ausgetrocknet ist, und sagen Ihnen vorher, womit Sie rechnen können.

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